Springe zum Inhalt

1

Drei Nachmittage lang haben wir wieder „zwischen den Jahren“ mit jeweils gut 40 Teilnehmern in der Winterbibelschule intensiv die Bibel gelesen, nachgedacht und nachgefragt. Unser Thema war diesmal das Johannes-Evangelium, nachdem wir in den letzten drei Jahren die Offenbarung und die Briefe an die Hebräer und die Römer studiert haben. Bei allem beschäftigte uns auch die Frage nach der Wahrheit. Woher hat Johannes seine Kenntnis über das Wirken und die Worte von Jesus? Ist sein Evangelium zuverlässig? Was können wir über Jesus lernen? Dazu schreibt der Kirchenvater Irenäus von Lyon in der dritten Generation fol- gendes:

„Zuletzt gab Johannes, der Jünger des Herrn, der auch an seiner Brust ruhte, selbst das Evangelium heraus, als er sich in Ephesus in der Asia aufhielt.“

(Irenäus, Adversus Haereses III 1,1)

Eine eindrucksvolle Aussage aus der dritten Leitergeneration der frühen Christen. Und am Ende blieb die Frage: Was will Gottes Geist uns heute durch diesen besonderen Lebensbericht sagen? Übrigens: Alle Vorträge aus der Winterbibelschule werden dem- nächst in der Mediathek von www.zinzendorf-institut.de nachzu- hören und sogar zu sehen sein, dank dem Einsatz von Sebastian Baum. Und: Nach der Winterbibelschule ist vor der Winterbibel- schule! Auch Ende 2019 wollen wir uns wieder intensiv Zeit nehmen, dann für die Korintherbriefe.

Der Mittschnitt der Bibelschule wird nach und nach hier hochgeladen. Tag 1 ist bereits online:


Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation und Bibelprogramm bei der Deutschen Bibelgesellschaft, hielt die Laudatio zur Verleihung der Canstein-Medaille an Roland Werner. Er hob Werners großes und stetiges Engagement für die Bibel hervor: von ersten Übersetzungen in afrikanische Sprachen, über die Übersetzung des Neuen Testaments und der Psalmen ins Deutsche bis zu Bibelimpulsen in der Zeit als Generalsekretär des Christlichen Vereines Junger Menschen und Ausstellungen zum Reformationsjubiläum.

...weiterlesen "Roland Werner erhält Canstein-Medaille"

Im letzten Frühling zog eine besondere Ausstellung in Augsburg das Publikum an: »Unser Buch«, die fortlaufende Geschichte der Bibel, des am weitesten verbreiteten, am häufigsten übersetzen und gelesenen Buchs der Welt.

Wir hatten die Gelegenheit, diese Geschichte anhand einzigartiger Exponate in ganz neuer Form zu erzählen. Einen Vorbericht zur Ausstellung brachte k1.tv:

Dieser kurze Bericht zur Ausstellung wurde vom Sonntagsblatt verfasst, die persönlichen Eindrücke der 40.000 Besucher sind am besten auf der Facebook-Seite der Ausstellung festgehalten. ...weiterlesen "Rückblick: Bibelausstellung in Augsburg"

Roland Werner wurde zu seiner Bibelübersetzung »das buch« interviewt. Das Gespräch kann mit einem Klick auf das Bild geladen werden.

Vor einigen Jahren hatte Roland Werner die Gelegenheit, bei einer Dokumentationsreihe von Day of Discovery mitzuwirken. Die Reihe befasst sich mit den frühesten Spuren des Christentums in Afrika und wie der Kontinent maßgebliche Beiträge zur Gestalt der Bibel leistete. Die fast tausend Jahre währende christliche Kirche in Nubien (heute Sudan bzw. Ägypten) ist eins der spannenden Themen, sowie das »Erbe der christlichen Sklaverei« in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Wir haben die englischsprachige Reihe hier neu aufgelegt:

Fünf ganz persönliche Gründe

Das Heilige Land – eine einzigartige Schnittstelle

Ich sitze mitten in der Altstadt von Jerusalem. Hier schreibe ich diesen Beitrag. Einen passenderen Ort könnte es fast nicht geben. Hier, an der Schnittstelle zwischen christlich-arabischem und muslimisch-arabischem Viertel, zwischen jüdischer und arabischer Welt, umgeben von Pilgern und Touristen aus fast allen Ländern der Erde. Hier im Johanniter-Hospiz an der 8. Station der Via Dolorosa, das der Christus-Treff Marburg seit über 20 Jahren als Gästehaus betreibt. Sobald ich aus der Tür komme, bin ich mitten in diesem Mikrokosmos der Welt. Allein heute habe ich schon über zwanzig Sprachen gehört, in Gesängen, Gesprächen, Gebeten. Für einen Sprachenliebhaber wie mich ist das wie ein nicht aufhörender Adrenalinstoß, und ich lebe auf, wenn ich mich an einem einzigen Nachmittag in fünf oder sechs Sprachen unterhalten kann. Doch das ist nur einer der Gründe, warum Israel mir wichtig ist. Es gibt viele weitere. Fünf ganz persönliche Gründe will ich nennen.

...weiterlesen "Roland Werner: Warum mir das Heilige Land wichtig ist …"